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Monitoring der Wiederaufforstung

Das detaillierte Monitoring der Korallenwiederaufforstung stellt sich als schwierig heraus. Die ersten 2–3 Jahre kann man zwar problemlos schöne Wachstumserfolge aufzeigen, aber die Veränderungen eines Riffbestandteils genau im Bild einzufangen, gestaltet sich bei uns zurzeit als fast nicht machbar.

Wiederhergestelltes Riff
Schönes Wachstum in fünfeinhalb Jahren auf dem Haus-Riff

Wir haben vor vier Jahren an 10 Wiederaufforstungsstandorten je zwei Kamerafixpunkte montiert. Einige davon wurden jedoch gestohlen – Armierungseisen sind wertvoll! Andere wurden von unachtsamen Mitarbeitern aus Versehen versetzt oder sind im Sand versunken. Dazu gesellt sich das Problem von unterschiedlichen Kameraoptiken. Die ursprünglich beim Monitoring verwendete Kamera ging kaputt und beim Kauf der neuen wurde der Optik zu wenig Beachtung geschenkt. Daher sind präzise Vorher-Nachher-Vergleiche schwierig zu erbringen.

Verschiebe den Balken und beachte die Veränderung links des kleinen Tischs.

Zudem macht sich das natürliche Korallenwachstum bemerkbar. Die Grenzen verfliessen. Das ist selbstverständlich gewünscht, aber gerade, wenn schnellwachsende Softkorallen dazukommen, ist ein und dasselbe Riffstück schnell nicht mehr wiedererkennbar. Mensch muss schon genau hinschauen. Es soll uns eine Lehre sein, der Monitoring-Technik grössere Aufmerksamkeit zu schenken.

Verschiebe wieder den Balken. Bild ist nicht deckungsgleich. Veränderte Kameraposition und Optik. Beachte die rot markierte Koralle unten rechts.

 

 

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